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Anhängelast: So viel darf dein Auto wirklich ziehen

diciembre 8, 2025
Mirco Czerner
VW Bulli mit Anhänger für Post Anhängelast

Die Anhängelast zeigt, wie viel Gewicht dein Auto maximal ziehen darf – inklusive Anhänger und Ladung. Sie hängt von Motor, Bremsen, Fahrwerk und Fahrzeugbau ab und ist im Fahrzeugschein vermerkt. Wer die Werte überschreitet, gefährdet Sicherheit, Versicherungsschutz und riskiert Bußgelder.

Im Folgenden erfährst du, worauf du genau achten musst.

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Was bedeutet Anhängelast eigentlich?

Die Anhängelast gibt an, wie viel Gewicht ein Fahrzeug maximal an einem Anhänger ziehen darf. Sie wird vom Hersteller festgelegt und berücksichtigt nicht nur die Leistung des Motors, sondern auch Bremsen, Fahrwerk und die Stabilität des Autos. Wichtig: Es geht dabei um das Gesamtgewicht des Anhängers inklusive Ladung, nicht nur um das Gewicht des Anhängers selbst. Wer die Anhängelast überschreitet, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern auch die Sicherheit auf der Straße – Bremsweg, Kurvenstabilität und Fahrverhalten können massiv beeinträchtigt werden.

Rechtliche Grundlagen zur Anhängelast

Die Anhängelast eines Fahrzeugs ist gesetzlich genau festgelegt und darf nicht überschritten werden. In der Zulassungsbescheinigung Teil I (früher Fahrzeugschein) finden sich die relevanten Angaben: Unter O.1 ist die maximale gebremste, unter O.2 die ungebremste Anhängelast in Kilogramm vermerkt. Wer noch den alten Fahrzeugschein nutzt, schaut unter 28 (gebremst) und 29 (ungebremst).

Rechtlich stützt sich die Regelung auf § 42 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), der die zulässige Anhängelast in Abhängigkeit vom Fahrzeuggewicht definiert. Das bedeutet: Fahrzeuggewicht, Bauart und technische Ausstattung bestimmen, wie viel gezogen werden darf. Eine Missachtung dieser Vorgaben kann nicht nur Bußgelder oder Punkte in Flensburg nach sich ziehen, sondern im Schadensfall auch den Versicherungsschutz gefährden.

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Gebremste und ungebremste Anhänger

Beim Ziehen eines Anhängers ist es wichtig zu wissen, ob dieser gebremst oder ungebremst ist. Ein gebremster Anhänger verfügt über ein eigenes Bremssystem, das beim Bremsen des Anhängers das Fahrzeug unterstützt und die Stabilität erhöht. Die zulässige Anhängelast für gebremste Anhänger ist daher in der Regel höher als für ungebremste.

Ungebremste Anhänger besitzen keine eigene Bremse, das gesamte Gewicht muss allein vom Zugfahrzeug gebremst werden. Deshalb liegt die zulässige Anhängelast ungebremst deutlich niedriger. Im Fahrzeugschein finden sich die beiden Werte getrennt: O.1 für gebremst und O.2 für ungebremst (bzw. im alten Fahrzeugschein 28 und 29). Wer diese Angaben beachtet, fährt sicherer und bleibt innerhalb der gesetzlichen Vorgaben.

Wo steht die Anhängelast im Fahrzeugschein?

Die Angaben zur Anhängelast sind im Fahrzeugschein (heute Zulassungsbescheinigung Teil I) eindeutig vermerkt. Für gebremste Anhänger ist der Wert unter O.1, für ungebremste Anhänger unter O.2 angegeben – jeweils in Kilogramm. Wer noch den alten Fahrzeugschein besitzt, findet die gleichen Informationen unter 28 (gebremst) und 29 (ungebremst). Diese Eintragungen sind verbindlich und geben an, welches Anhängergewicht das Fahrzeug sicher ziehen darf. Wer sich daran hält, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.

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Welches Gewicht zählt bei der Anhängelast?

Bei der Anhängelast zählt immer das Gesamtgewicht des Anhängers inklusive Ladung, nicht nur das Leergewicht. Gebremste Anhänger dürfen in der Regel schwerer sein als ungebremste, da sie über ein eigenes Bremssystem verfügen. Wer die zulässige Anhängelast überschreitet, gefährdet die eigene Sicherheit und verstößt gegen die StVZO, was Bußgelder, Punkte in Flensburg oder Probleme mit der Versicherung nach sich ziehen kann.

Wie kann man die Anhängelast erhöhen?

Die Anhängelast eines Fahrzeugs lässt sich nicht einfach beliebig erhöhen – sie ist vom Hersteller festgelegt und hängt von Motor, Bremsen, Fahrwerk und Fahrzeugbau ab. In manchen Fällen ist jedoch eine Anpassung möglich, zum Beispiel durch TÜV-Abnahme nach Nachrüstung spezieller Komponenten wie stärkere Bremsanlagen oder geänderte Kupplungen. Wichtig: Jede Erhöhung muss einzeln geprüft und eingetragen werden, sonst ist sie illegal und führt im Schadensfall zu Problemen mit der Versicherung. Wer die Anhängelast erhöhen möchte, sollte sich deshalb unbedingt an eine Fachwerkstatt oder den TÜV wenden und die Änderungen eintragen lassen.

Fazit

Die Anhängelast ist ein entscheidender Faktor für sicheres Fahren mit Anhänger. Sie legt fest, welches Gewicht Ihr Fahrzeug maximal ziehen darf – abhängig von Motorleistung, Fahrwerk, Bremsen und Fahrzeugbau. Die Werte für gebremste und ungebremste Anhänger sind im Fahrzeugschein vermerkt und müssen unbedingt eingehalten werden. Wer die zulässige Anhängelast überschreitet, riskiert nicht nur Bußgelder und Punkte in Flensburg, sondern auch seine eigene Sicherheit und den Versicherungsschutz. Bei Bedarf lässt sich die Anhängelast unter bestimmten Voraussetzungen erhöhen – allerdings nur mit TÜV-Abnahme und Eintragung. Wer sich an diese Regeln hält, fährt sicherer und sorgt dafür, dass sowohl Fahrzeug als auch Ladung optimal geschützt sind.

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Beeinflusst das Wetter die zulässige Anhängelast?

Die zulässige Anhängelast bleibt gesetzlich gleich. Bei Regen, Schnee oder Eis verlängern sich jedoch Bremsweg und Unfallrisiko. Deshalb sollte bei schlechten Bedingungen das Anhängergewicht nach Möglichkeit reduziert oder besonders vorsichtig gefahren werden.

Wie schnell darf ich mit meinem Anhänger fahren?

In Deutschland darf man mit Anhänger innerorts maximal 50 km/h fahren, außerorts und auf Autobahnen in der Regel 80 km/h. Mit Tempo‑100‑Zulassung (Plakette) sind auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen bis zu 100 km/h erlaubt, wenn Zugfahrzeug und Reifen die Anforderungen erfüllen – meist inklusive ABS und spezieller Dämpfer.

Ich hatte einen Unfall, was soll ich tun?

Das Wichtigste ist, Ruhe zu bewahren. Sichere die Unfallstelle mit Warnblinkern, Warnweste und Warndreieck. Tausche Daten aus und fülle den Europäischen Unfallbericht aus, um den Unfallhergang korrekt zu dokumentieren. Mehr Infos findest du in unserem Beitrag Unfall – Was tun als Geschädigter?.

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